Wladimir Putin verkauft weiter Öl. © IMAGO
Keine Freunde: US-Präsident Donald Trump und der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell (re.) © Saul Loeb/AFP
Weite Strecken mit dem Zug
Berlin – Im internationalen Bahnverkehr sind die längeren Verbindungen einer Auswertung der Deutschen Bahn zufolge besonders beliebt. „Entgegen der verbreiteten Annahme, dass Reisende für weite Strecken die Bahn eher meiden, ist genau dort das Fahrgastwachstum am größten“, teilte ein Sprecher mit. Bei Reiseweiten ab vier Stunden betrug das Wachstum von 2023 auf 2024 fünf Prozent. Bei kürzeren Strecken seien es nur 1,5 Prozent gewesen. Spitzenreiter ist die Verbindung zwischen Berlin und Krakau (rund 7 Stunden) mit einem Plus von fast 30 Prozent, gefolgt von HamburgKopenhagen (4,45 Stunden) mit 19 Prozent.
Trump: Fed-Chef „Powell ein Hohlkopf“
Washington – US-Präsident Donald Trump hat Fed-Chef Jerome Powell erneut verbal attackiert und vage angedroht, mit nicht näher benannten Zwangsmaßnahmen Zinssenkungen erzwingen zu wollen. Powell sei ein „Hohlkopf“, sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus. Es sei in Ordnung, wenn Powell den Leitzins hoch halte oder erhöhe, wenn die Inflationsrate steigen würde. Aber das sei nicht der Fall und er müsse vielleicht „etwas erzwingen“, so Trump. Er ließ offen, was er genau damit meinte.
Beurkundungen künftig auch digital
Berlin – Notarielle Beurkundungen sollen künftig auch rein elektronisch ausgestellt werden können. Das Bundesjustizministerium stellte am Freitag einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Die Beteiligten sollen die nötige Unterschrift per qualifizierter elektronischer Signatur oder alternativ mit einem elektronischen Hilfsmittel wie einem Unterschriftenpad leisten; der Notar oder die Notarin fügt anschließend ebenfalls eine elektronische Signatur hinzu.
Russland: Globaler Süden springt für Westen ein
Moskau – Ungeachtet der 17 Sanktionspakete der EU gegen Russland hat die Rohstoffgroßmacht nach einem Bericht des „Spiegel“ im vergangenen Jahr ihren Export um fast 20 Prozent gesteigert. Das Magazin berichtet unter Berufung auf eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, dass die Kriegskasse von Kremlchef Wladimir Putin mit Exporterlösen im Jahr 2024 von rund 330 Milliarden US-Dollar „gut gefüllt“ bleibe. Russland hatte im Zuge der Sanktionen seinen Handel mit Ländern des Globalen Südens stark ausgebaut. Indien und China etwa sind wichtige Abnehmer von russischem Öl und Gas.