Berlin – Investitionen in Start-ups nehmen in Deutschland wieder deutlich zu. Das geht aus einer Studie der bundeseigenen Förderbank KfW hervor. Demnach sammelten deutsche Start-ups im zweiten Quartal 2025 frische Mittel im Volumen von 2,4 Milliarden Euro ein, 45 Prozent mehr als im vorherigen Quartal. Besonders erfreulich sei das wegen des schwierigen Umfelds.
Im ersten Halbjahr lag das Transaktionsvolumen laut KfW Research insgesamt bei knapp vier Milliarden Euro. Die Investitionen in Start-ups seien das dritte Quartal in Folge gestiegen.
Zwei weitere deutsche Start-ups seien Anfang Mai in die sogenannte „Liga der Einhörner“ aufgerückt. Darunter werden Firmen verstanden, deren Wert von Investoren mit mindestens einer Milliarde Dollar veranschlagt wird.
Starkes Interesse an deutschen Start-ups gab es laut KfW Research von Investoren aus dem Ausland. Zwischen 2020 und 2024 investierten demnach ausländische Wagniskapitalgeber etwa 37 Milliarden Euro in junge deutsche Unternehmen. Zugleich flossen 21 Milliarden Euro von deutschen Investoren an Start-ups im Ausland, woraus sich ein Netto-Kapitalzufluss in diesem Segment von 16 Milliarden Euro ergab.