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Vorsicht beim Studienkredit

von Redaktion

2024 liefen rund 13 000 Studienkredite in Deutschland. © Rolf Vennenbernd/dpa

Ein Studienkredit sollte gut überlegt sein. Denn anders als bei Stipendien oder Bafög, ist am Ende die komplette Kreditsumme zurückzuzahlen – und das mit Zinsen, so das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Deshalb wird ein Studienkredit nur empfohlen, wenn eine andere Finanzierung des Studiums nicht möglich ist. Ebenfalls sollte man sich auch sicher sein, dass man den Studiengang auch abschließt. Denn bricht man das Studium ab, kann in einigen Fällen auch sofort schon die Rückzahlung beginnen. Generell dürfen alle Studenten einen Studienkredit beantragen. Dabei kann ein Angebot nach Fach oder Phase, aber auch nach Alter begrenzt werden. Wird ein Studienkredit gewährt, wird nicht die gesamte Geldsumme sofort ausgezahlt. Stattdessen wird, im Regelfall, monatlich ein Teil der Summe ans Konto geschickt. Nachdem der volle Betrag ausgezahlt wurde, startet eine Ruhe- oder Karenzphase von ein bis zwei Jahren. Erst wenn dieser Zeitraum abgelaufen ist, beginnt die Rückzahlung des Kredits. Wie genau das dann abläuft, kommt auf den jeweiligen Vertrag an. Alternativ gibt es auch noch Studiengebührendarlehen, die nur die Studiengebühren decken sollen. Das ist vor allem bei privaten Hochschulen relevant.

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