Betrug mit Amazon-Mails
Amazon-Kunden sind gerade gefährdet. © Matthias Balk/dpa
Derzeit landen in zahllosen Postfächern E-Mails, die eine Sperre des Amazon-Kontos androhen. Diese Nachrichten seien aber ein klassischer Phishing-Versuch, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen. In den Mails, die auf den ersten Blick täuschend echt wirken, wird behauptet, dass eine Zahlung für die Prime-Mitgliedschaft fehlgeschlagen sei und der Zugriff auf die Leistungen des Prime-Programms eingeschränkt werde. Die Empfänger werden aufgefordert, einen Link anzuklicken, um dann auf einer Seite angeblich ihre Daten zu verifizieren.
Die Verbraucherschützer empfehlen, solche E-Mails sofort in den Spam-Ordner zu verschieben. Bei Unsicherheiten sollte man sich direkt bei Amazon erkundigen und niemals den in der E-Mail angegebenen Links folgen sowie keinesfalls Zahlungsdaten oder persönliche Daten preisgeben. Die folgenden beiden Punkte sind der Verbraucherzentrale zufolge typische Indizien für eine Phishing-Mail und sollten Nutzerinnen und Nutzer alarmieren: Die Aufforderung, einem Link zu folgen, um Zahlungs-, Zugangsdaten oder andere sensible Informationen einzugeben. Oder: Die unpersönliche Ansprache: Statt eines Namens wird meist nur die E-Mail-Adresse des Empfängers verwendet. Auch Amazon selbst warnt im Kundenservice-Bereich seiner Webseite vor unerwarteten SMS, E-Mails, Telefonanrufen oder Briefen, die anscheinend von Amazon stammen.