Flughafen Leipzig-Halle
Teures Laden an der Autobahn
München – Das spontane Laden von E-Autos an der Autobahn ist einer Stichprobe zufolge oft deutlich teurer als das Laden mit Vertrag. „Ad-hoc-Laden ohne Vertragsbindung ist beim gleichen Anbieter bis zu 62 Prozent teurer als in einer vertragsbasierten Variante ohne Grundgebühr“, erklärte der ADAC am Mittwoch in München.
Piloten: Flughafen Leipzig ist der sicherste
Frankfurt – Leipzig-Halle ist nach Einschätzung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) der sicherste Flughafen in Deutschland. Bei ihrem Flughafencheck lobten die Piloten die vorbildlichen Lichtanlagen der Start- und Landebahnen. Grundsätzlich sind nach Einschätzung der VC sämtliche deutschen Flughäfen sicher genug für den Passagierflugbetrieb.
Betriebsrenten sollen gefördert werden
Berlin – Mehr Arbeitnehmer als bisher sollen nach dem Willen von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) für eine Betriebsrente sparen und damit ihre gesetzliche Rente aufbessern. Bas legte den Entwurf für das Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz vor. Zur Förderung für Betriebsrenten sollen ab 2027 jährlich etwa 150 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stehen.
Betrug: Rekordschaden bei der KKH
Hannover – Pflegekräfte, die nie vor Ort gewesen sind, Kurse mit Fantasieteilnehmern und Operationen, die nur auf dem Papier stattgefunden haben: Abrechnungsbetrug hat der KKH Kaufmännischen Krankenkasse im vergangenen Jahr einen Rekordschaden von 5,4 Millionen Euro eingebracht. Das teilte die bundesweit tätige Krankenkasse mit. Im Vorjahr waren es rund 3,5 Millionen Euro.
Industrie profitiert von Zollhoffnung
Die gestern verkündete Einigung Japans mit den USA im Zollstreit hat die Titel von exportorientierten Unternehmen steigen lassen. Der deutsche Leitindex Dax stieg ging mit rund 0,6 Prozent Plus bei 24 174 Punkten aus dem Handel. „Japan hat in den Verhandlungen mit den USA gerade noch einmal die Kurve bekommen“, schrieb Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC. Der gestern Abend verkündete Deal mit Trump sei die Bestätigung dafür, dass sich Gespräche doch lohnen können und nicht vergebens sind. Die Anleger in Frankfurt hofften nun darauf, dass Japans Deal eine Art Blaupause für ein Abkommen mit der Europäischen Union sein kann. Die Hoffnung half vor allem den angeschlagenen Industrietiteln auf die Beine: Die Aktien von BMW gewannen 4,08 Prozent, Siemens 3,24 Prozent, Volkswagen 6,47 Prozent Prozent und Mercedes Benz 5,71 Prozent. Dementsprechend stieg die Nachfrage nach der Exportwährung Euro: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1726 (Dienstag: 1,1699) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8528 (0,8547) Euro.