Abzocke mit Tickets

von Redaktion

Touristen sollten vorsichtig sein. © IMAGO/Eibner

Wer im Netz Eintrittskarten für beliebte Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm oder das Kolosseum kaufen will, muss genau hinschauen: Unseriöse Portale versuchen, daraus Kapital zu schlagen – mit überteuerten Angeboten oder leeren Versprechen, weil gebuchte Tickets nicht geschickt werden. Wie das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) mitteilt, häufen sich dort solche Beschwerden. Das Problem ist, dass die dubiosen Seiten den offiziellen Verkaufsportalen oft ähnlich sind und durch bezahlte Anzeigen bei Suchmaschinen oft prominent in der Trefferliste erscheinen. Die Bandbreite möglicher Ärgernisse ist dann groß: Bestenfalls ist das Ticket nur überteuert. Teilweise stecken hinter den Eintrittskarten aber auch nur minderwertige Führungen abseits der eigentlichen Attraktion – oder die Buchung ist eine komplette Luftnummer. Mitunter werden Kunden auch kostenpflichtige Abos untergejubelt. Eine weitere Masche: Der Anbieter schreibt, das für den gebuchten Tag doch keine Karten mehr verfügbar seien. Dafür bietet er Ersatztermine an, meist Wochen oder Monate später. Wer das Geld zurückfordert, bekommt nur manchmal eine volle Erstattung.

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