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Wie man reife Wassermelonen erkennt

von Redaktion

Löschen den Durst und haben kaum Kalorien: Wassermelonen sind perfekt für den Sommer. © Yaruta, Panthermedia

Wenige Früchte stehen so sehr für den Sommer wie die Wassermelone. Bei Hitze ist sie ein erfrischender, kalorienarmer Durstlöscher und Vitaminspender. Wassermelonen zählen zu den Kürbisgewächsen und werden weltweit in über 1000 Sorten angebaut. Großer Beliebtheit erfreuen sich handlich kleine Sorten wie „Sugar Baby“, weil sie problemlos im Ganzen gekauft, transportiert und gelagert werden können.

Wassermelonen können aber auch richtig groß werden, Spitzenexemplare erreichen über 100 Kilogramm. Im Handel liegt die Obergrenze bei etwa 25 Kilogramm. Sie werden meist aufgeschnitten und portionsweise verkauft. Dabei sollte man unbedingt auf die Frische achten: die Schnittfläche bietet Keimen optimale Wachstumsbedingungen.

Neben rotfleischigen gibt es auch orangefarbene, gelbe und weiße Wassermelonen. Die bekannten roten Sorten liefern am meisten Beta-Carotin und Lykopin, vitaminähnliche Pflanzenstoffe, die nicht nur für die Farbe verantwortlich sind, sondern auch antioxidativ und zellschützend wirken. Die Kerne der Wassermelone sind ebenfalls essbar. Sie enthalten verdauungsfördernde Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralstoffe – aus gesundheitlicher Sicht gibt es also keinen Grund, kernlose Früchte zu bevorzugen. Wassermelonen kommen meist aus Italien, Spanien oder Griechenland zu uns, es gibt aber auch Früchte aus bayerischer Ernte zu kaufen.

Eine reife Wassermelone erkennt man an dem gelben Fleck, der im Laufe der Reifung immer ausgeprägter wird. Ist der Fleck noch hell und scheint das Muster der Schale durch, ist die Melone noch nicht völlig reif – und wird es auch nicht, denn anders als z.B. Bananen reifen die Früchte nach der Ernte nicht nach. Der Stielansatz sollte nicht saftig grün, sondern etwas eingetrocknet sein. Klopft man vorsichtig auf die Melone, hört sich eine reife Frucht hohler und dunkler an als eine unreife. Hat man zwei Wassermelonen gleicher Größe, kann man sie auch auf die Waage legen: Das saftige, reife Fruchtfleisch enthält mehr Wasser und ist schwerer.

Allerdings: Auch eine reife Melone kann nach wenig schmecken. Etwa dann, wenn sie zu wenig Licht oder Wasser bekommen hat. In diesem Fall kann man sie gut mit anderen Früchten in Smoothies und Obstsalaten mischen. Wassermelone lässt sich auch gut mit Fetakäse, Minze und gerösteten Pinienkernen kombinieren.

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