IN KÜRZE

von Redaktion

250 Prozent Zoll auf Pharma angedroht

Washington – US-Präsident Donald Trump hat Medikamentenherstellern mittelfristig mit Strafzöllen von bis zu 250 Prozent gedroht. „Wir wollen, dass Arzneimittel in unserem Land hergestellt werden“, sagte Trump. Er hatte Druck auf Pharmakonzerne im In- und Ausland gemacht, die Preise in den USA zu senken.

Schweizer Delegation reist nach Amerika

Bern – Die Schweiz versucht bis zur letzten Minute, die US-Zölle auf Schweizer Importe in Höhe von 39 Prozent noch abzuwenden, Bundespräsidentin und Finanzministerin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin sind auf dem Weg nach Washington, wie die Regierung mitteilte. Sie hoffe, möglichst noch vor dem 7. August, wenn die Zölle in Kraft treten sollen, eine Verbesserung herauszuholen.

BMW und Continental streiten vor Gericht

München – Im Streit um angeblich fehlerhafte Bremsen ziehen der Zulieferer Continental und BMW vor Gericht. Bei dem Streit geht es um Probleme mit dem von Conti gelieferten Bremssystem. Bei BMW waren über 1,5 Millionen Autos von technischen Maßnahmen betroffen, davon annähernd 150 000 in Deutschland. BMW startete einen riesigen Rückruf und konnte viele Neufahrzeuge nicht ausliefern.

Eurostar-Züge fahren wieder plangemäß

Paris – In Nordfrankreich ist der Zugverkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke für die Eurostar-Züge am Dienstagmorgen planmäßig wieder angelaufen. Die Störung an der Oberleitung, die am Montag für Zugausfälle und Verspätungen gesorgt hatte, sei behoben, teilte das französische Bahnunternehmen SNCF mit.

Ruff´s Burger kauft fränkische Kette

München – Ruff‘s Burger übernimmt sämtliche 17 Standorte des fränkischen Konkurrenten Burgerheart. Damit wächst die in München beheimatete Kette auf knapp 80 Standorte, wie das Unternehmen mitteilte. Mittelfristig sollen die Burgerheart-Restaurants umbenannt werden. Ruff‘s, das seinen Schwerpunkt im Münchner Raum hat, verstärkt damit seine Präsenz im Rest Bayerns. Sieben der neuen Restaurants liegen in Bayern, vier in Baden-Württemberg.

Drei Spione bei TSMC in Taiwan

Taipeh – Drei Mitarbeiter des weltgrößten Auftragsfertigers für High-End-Chips TSMC sind in Taiwan wegen mutmaßlicher Betriebsspionage festgenommen worden. Das Unternehmen gilt als Schlüsselakteur der globalen Halbleiterindustrie und produziert unter anderem für Apple und Nvidia. TSMC habe einen ungewöhnlichen Zugriff auf Daten festgestellt, was die Ermittlungen nach sich zog, so die Staatsanwaltschaft. Die Mitarbeiter stünden im dringenden Verdacht, nationale Schlüsseltechnologien unrechtmäßig erlangt zu haben.

Artikel 6 von 6