Lebensmittel zählen zu den Inflationstreibern. © Imago
Die Verbraucherzentralen mahnen ein stärkeres Gegensteuern bei weiter steigenden Alltagsausgaben für Millionen Menschen an. Die Chefin des Bundesverbands, Ramona Pop, sagte: „Die Bundesregierung muss endlich für spürbare Entlastungen sorgen, vor allem bei den hohen Lebensmittelpreisen.“ Es müsse mehr Transparenz darüber geben, wie diese überhaupt entstehen. „Mogelpackungen, mit denen versucht wird, die Preiserhöhungen zu verstecken, sollten klar gekennzeichnet werden müssen.“ Lebensmittel gehören nach Angaben des Statistischen Bundesamts weiterhin zu den Inflationstreibern. Im Juli waren sie nach vorläufigen Daten 2,2 Prozent teurer als ein Jahr zuvor – bei einer allgemeinen Inflationsrate von 2,0 Prozent. Verbraucherschützerin Pop betonte: „Eine gesunde, nachhaltige und abwechslungsreiche Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels sein.“ Ein deutlicher Schritt nach vorn wäre auch eine Senkung der Stromsteuer für Privathaushalte, sagte die Verbandschefin. Sie forderte grundsätzlich: „Der Alltag der Menschen muss funktionieren.“ DPA