Die Welt braucht weniger Öl, prognostiziert die IEA. © Imago
AKW nach Quallenbefall wieder in Betrieb
Gravelines – Zwei Tage nach der kompletten Abschaltung eines Atomkraftwerks in Frankreich wegen Quallen ist am Mittwoch der erste Reaktor wieder hochgefahren worden. An den anderen drei abgeschalteten Reaktoren im Akw Gravelines im Norden des Landes müssten aber immer noch Arbeiten ausgeführt werden, sagte eine Sprecherin der Betreiberfirma EDF der Nachrichtenagentur AFP. Sie könnten hoffentlich „in den kommenden Tagen“ ebenfalls hochgefahren werden. Das Akw Gravelines liegt gut 20 Kilometer nordöstlich der Stadt Calais an der französischen Nordseeküste. EDF hatte am Montag vermeldet, dass die Anlage wegen eines „massiven und unvorhersehbaren Auftretens von Quallen in den Filtertrommeln der Pumpstationen“ komplett heruntergefahren worden sei. Der Vorfall habe „keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlagen und des Personals oder die Umwelt“, betonte der Konzern. Die betroffenen Filter befänden sich nicht im nuklearen Teil der Anlage.
Geringere Ölnachfrage erwartet
Paris – Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die Prognose für die Nachfrage nach Rohöl weiter gesenkt. Für das laufende Jahr rechnet der Interessenverband westlicher Industriestaaten nur noch mit einem Anstieg der Nachfrage um durchschnittlich 680 000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag, wie aus dem in Paris veröffentlichten Monatsbericht hervorgeht. Zuletzt war ein Anstieg um 700 000 Barrel erwartet worden. Damit steht die IEA-Prognose im Widerspruch zur Prognose der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), die ein stärkeres Wachstum der Nachfrage erwartet. Die IEA-Experten begründeten ihre geringere Wachstumsprognose mit einem schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft. Im Verlauf des Jahres hat der Interessenverband schon mehrfach die Prognose für 2025 gesenkt, um insgesamt 350 000 Barrel pro Tag.
US-Investor darf Techem kaufen
Eschborn – Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die Prognose für die Nachfrage nach Rohöl weiter gesenkt. Für das laufende Jahr rechnet der Interessenverband westlicher Industriestaaten nur noch mit einem Anstieg der Nachfrage um durchschnittlich 680 000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag, wie aus dem in Paris veröffentlichten Monatsbericht hervorgeht. Zuletzt war ein Anstieg um 700 000 Barrel erwartet worden. Damit steht die IEA-Prognose im Widerspruch zur Prognose der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), die ein stärkeres Wachstum der Nachfrage erwartet. Die IEA-Experten begründeten ihre geringere Wachstumsprognose mit einem schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft. Im Verlauf des Jahres hat der Interessenverband schon mehrfach die Prognose für 2025 gesenkt, um insgesamt 350 000 Barrel pro Tag.