Google Maps stoppt GPS-Aussetzer

von Redaktion

Ob als Fußgänger oder im Auto: Bei der Orientierung verlassen sich viele auf Apps. © dpa

Für Navigationsdienste kramt heute kaum noch jemand die Geräte aus alten Tagen hervor, die man eigens dafür angeschafft und im Auto zu liegen hatte. Moderne Apps können heutzutage weit mehr – und sind dank Smartphone in der Hosentasche immer dabei. Eine der beliebtesten Apps ist Google Maps. Doch auch dessen Navigation stößt hin und wieder an seine Grenzen – etwa wenn man sich in einem Tunnel oder Parkhaus befindet und das GPS-Signal abreißt. Um dieses Problem zu lösen, setzt Google auf eine Technik, die bislang wenig bekannt ist, teilt die Zeitschrift „Computer Bild“ in ihrer aktuellen Ausgabe mit: sogenannte Bluetooth-Beacons. Wer diese Funktion aktiviert, kann mit Hilfe kleiner Sender über kurze Distanzen hinweg Standortdaten übermitteln – und kann so unabhängig vom Satellitensignal geortet werden. So lasse sich die Navigation lückenlos fortführen. Einziges Manko: Bislang gibt es die Funktion nur für Android-Geräte. Ob sie auch für iOS-Geräte mittelfristig zur Verfügung stehen soll, ist nicht bekannt. Aktiviert wird das Feature in Android-Geräten direkt in der App. Dazu öffnet man diese und klickt oben rechts auf sein Profil. In den Einstellungen wechselt man in den Menüpunkt „Navigationseinstellungen“, bis zur Option „Bluetooth-Beacons für Tunnel“ scrollen und aktivieren.

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