DIE LEBENSMITTEL-FRAGE

Welcher Mais für was?

von Redaktion

Der meiste Mais wird für Tierfutter verwendet. © Patrick Pleul

Rund 80 Prozent des in Deutschland angebauten Maises landet in Futtertrögen. Dazu zählen Zahn- und Hartmais, die teils auch als Silomais verfüttert werden. Nur rund sechs Prozent der Ernte werden für den Nahrungsmittelsektor genutzt. Zum Einsatz kommt dabei vor allem Zuckermais, auch Gemüse- oder Süßmais genannt. „Zuckermais hat kleinere Kolben als Futtermais. Die Körner sind zart, saftig und schmecken süßlich“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Futtermais hingegen ist stärkehaltiger, fester und weniger süß. Zuckermais kann man frisch essen. Meist gelangt er aber verarbeitet zu Dosenmais oder als eingeschweißte, rohe oder vorgegarte Kolben in den Handel. Beliebte Maiserzeugnisse sind Cornflakes und Tortilla-Chips.

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