IN KÜRZE

von Redaktion

Die Uniformen der Lufthansa sind in die Jahre gekommen. © Inga Kjer, dpa

Aus für Windprojekt: Örsted-Aktie stürzt ab

Kopenhagen – Die Aktie des dänischen Energiekonzerns Örsted ist abgestürzt, nachdem die US-Regierung ein nahezu fertiges Windpark-Projekt vor der Küste von Rhode Island gestoppt hat. Mit Handelsbeginn sackte der Aktienkurs um 15,5 Prozent ab. Das Unternehmen will nun weitere Firmenanteile an die Börse bringen und so 60 Milliarden Kronen (acht Milliarden Euro) einnehmen. Die US-Behörde BOEM hatte einen Stopp der Bauarbeiten am Revolution Wind Project angeordnet und dies mit „Bedenken im Zusammenhang mit dem Schutz von nationalen Sicherheitsinteressen“ begründet. 45 von 65 Turbinen sind bereits installiert. „Örsted prüft alle Optionen, um die Angelegenheit im Dialog mit den Behörden und möglicherweise durch rechtliche Schritte zügig zu lösen“, erklärte das Unternehmen nun. Es ist zu 50,1 Prozent im Besitz des Staates.

Lufthansa: Neue Uniformen von Boss

Frankfurt – Erstmals seit fast 25 Jahren bekommen die Beschäftigten der Lufthansa in der Kabine und am Boden neue Uniformen. Lufthansa prüfe derzeit eine neue Uniform auf „Tragekomfort, Passform und Funktionalität und achtet dabei besonders auf die Nachhaltigkeit der Stoffe“, teilte ein Sprecher mit. Zunächst berichtet hatte „aeroTelegraph“ – demnach wurden die neuen Uniformen von Hugo Boss entworfen. Ab dem 1. September testen „ausgewählte Mitarbeiter vier Monate lang weiterentwickelte Uniformteile im regulären Einsatz in Kabine, Cockpit und am Boden“, erklärte der Sprecher weiter. An wen der Auftrag ging, sagte er nicht.

Erster Speicher für Industrie-Kohlendioxid

Oslo – Vor der norwegischen Küste ist die weltweit erste Anlage zur kommerziellen Einspeicherung von Industrie-CO2 in Betrieb gegangen. Das Treibhausgas wird an Industrieanlagen abgeschieden, verflüssigt und per Schiff zum Öygarden-Terminal in der Nähe von Bergen an der Westküste Norwegens transportiert. Dort wird es in große Tanks umgefüllt und dann durch eine 110 Kilometer lange Pipeline transportiert. Zur dauerhaften Speicherung wird es in einer Tiefe von etwa 2,6 Kilometern unter dem Meeresboden zur dauerhaften Speicherung verpresst. Northern Lights ist ein Joint Venture der Ölkonzerne Equinor, Shell und TotalEnergies.

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