Hilfe bei Ärger mit Konzert-Tickets

von Redaktion

Ist die Karte für das Konzert echt, steht dem Musikvergnügen nichts mehr im Weg. © Smarterpix

Immer Ärger mit Konzert- und Event-Tickets? Das lässt sich vermeiden. Am besten kauft man Tickets direkt beim Veranstalter oder bei offiziellen Ticketportalen und nicht bei Wiederverkaufsplattformen oder bei dubiosen Ticketbörsen. Mit erstandenen Tickets aus dem Wiederverkauf scheitern immer wieder Verbraucherinnen und Verbraucher: Sie werden am Einlass abgewiesen, weil sie ein personalisiertes Ticket vorzeigen, dessen Namenszuordnung nicht offiziell geändert worden ist. Wer beim Ticketkauf den direkten Weg über den Künstler oder Veranstalter geht, hilft dabei, dem Schwarzmarkt, überhöhten Preisen und Wucher das Wasser abzugraben.

Wer Fragen zu Problemen mit Tickets hat, dem hilft im Netz ganz grundsätzlich das Tickettool der Verbraucherzentralen weiter. Auf der Seite lassen sich Ansprüche prüfen und in vielen Fällen auch gleich passende Schreiben erstellen, mit deren Hilfe man seine Ansprüche durchsetzen kann. Probleme gibt es den Verbraucherschützern zufolge auch häufig mit Fake-Tickets für Events, die gar nicht stattfinden: So werden auf Zweitmarkt-Plattformen Eintrittskarten für Veranstaltungen angeboten, die es entweder gar nicht gibt oder für die noch kein Termin feststeht.

Hat jemand bei einer Börse solche Fake-Tickets gekauft, zu denen nie eine Veranstaltung geplant war, kann er oder sie den Vertrag anfechten und das Geld vom Ticketverkäufer zurückfordern. Auch dabei kann die Tickettool-Seite der Verbraucherzentrale helfen. Ebenso, wenn Eintrittskarten zu spät ankommen, der Künstler krank ist oder ein Konzert wegen Unwetter ausfällt.DPA

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