IN KÜRZE

von Redaktion

Krabben waren bis vor Kurzem exorbitant teuer. © dpa

Dieses Auto kann autonom fahren. © Infineon

Post-Geschäft wegen mehr Porto profitabler

Bonn – Doch noch Briefe im Briefkasten: Der Logistikkonzern DHL hat seine Geschäfte in Deutschland im dritten Quartal deutlich verbessert. Das operative Ergebnis im Konzernbereich Post & Paket Deutschland sei um gut ein Viertel auf 218 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz stieg dabei nur um 4,7 Prozent auf rund 4,2 Milliarden Euro – das Geschäft wurde also profitabler. Ein Grund hierfür waren geringere Personalkosten: Seit Jahresbeginn wurden 8000 Stellen abgebaut. Die nun positive betriebswirtschaftliche Entwicklung erklärte der Logistiker auch mit Preiserhöhungen: Anfang 2025 war das Briefporto gestiegen. Auch Pakete wurden teurer.

Deutscher Superrechner für autonomes Fahren

München – Moderne Computer müssen nicht aus den USA kommen: Der Chip-Konzern Infineon hat mit 28 Partnern aus Wissenschaft und Industrie einen Superrechner entwickelt, mit dem Autos theoretisch vollautonom fahren können sollen. Der Demonstrator wurde gestern in einem Elektroauto in München vorgestellt. Das sogenannte Mannheim-CeCaS-Projekt wurde vom Bundesforschungsministerium mit über 88 Millionen Euro gefördert. Der neue Rechner ist bewusst kompakt gehalten: „Zukünftige Module können einfach nachgerüstet werden, ohne das gesamte Fahrzeug neu entwickeln zu müssen.“

Krabben dürften günstiger werden

Oldenburg – Da Fischer auf der Nordsee aktuell wieder mehr Krabben fangen, können sich Verbraucher voraussichtlich auf günstigere Handelspreise einstellen. Experten rechnen damit, das die Preise sich bei fünf bis sechs Euro pro 100 Gramm gepultes Krabbenfleisch stabilisieren könnten – zuletzt seien bis zu zehn Euro aufgerufen worden.

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