IN KÜRZE

von Redaktion

Weniger Fluggäste ab Frankfurt

Frankfurt – Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet im laufenden Jahr in Frankfurt mit weniger Passagieren als bislang erhofft. Statt bis zu 64 Millionen dürften es rund 63 Millionen Fluggäste werden, teilte das im MDax gelistete Unternehmen mit. Der Rekordwert von fast 70,6 Millionen Fluggästen aus dem Jahr 2019 bleibt damit erneut weit entfernt. Im dritten Quartal stagnierte Fraports Umsatz bei 1,35 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte hingegen um 23 Prozent auf 593 Millionen Euro zu.

Halber Sieg beim Mindestlohn

Luxemburg – Die EU hat bei der Festlegung von einheitlichen Standards für Mindestlöhne ihre Kompetenzen überschritten. Der Europäische Gerichtshof erklärte zwei Bestimmungen in der Richtlinie für nichtig. Dabei handelt es sich einerseits um Kriterien für die Festlegung und Aktualisierung der Löhne und andererseits um eine Vorschrift, die eine Senkung der Löhne unterbindet, wenn sie einer automatischen Indexierung unterliegen. Gegen das 2022 beschlossene Regelwerk hatte Dänemark geklagt. Der Gerichtshof gab dem Land damit teilweise recht. Dänemarks Arbeitsminister Kaare Dybvad Bek sprach von einem „halben Sieg“. Unterstützer der Richtlinie zeigen sich allerdings ebenfalls zufrieden mit der Entscheidung. Sie hatten auch mit der Option rechnen müssen, dass die Richtlinie komplett für rechtswidrig erklärt wird.

Burger King setzt Expansion in China fort

Peking – Der amerikanische Fastfood-Riese Burger King will die Zahl seiner Restaurants in China in nur fünf Jahren verdoppeln. Dazu gründete Burger King ein Gemeinschaftsunternehmen mit der chinesischen Investmentgesellschaft CPE, die umgerechnet 303 Millionen Euro in die Expansion stecken wird, wie die Burger-King-Mutter RBI mitteilte. Burger King gibt es seit 2005 in China – die Konkurrenten McDonald‘s und KFC sind dort aber bereits weitaus präsenter.

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