IN KÜRZE

von Redaktion

Wolfram Hatz

Merck: Deal mit US-Firma für Parkinson-Pille

Darmstadt – Der deutsche Merck-Konzern will mit einer milliardenschweren Partnerschaft ein neues Medikament gegen Parkinson entwickeln und setzt dabei auf Künstliche Intelligenz. Dazu hat das Dax-Unternehmen eine Vereinbarung mit dem US-Unternehmen Valo Health geschlossen. Sie umfasst eine Vorauszahlung und mögliche Meilensteinzahlungen von Merck von mehr als drei Milliarden Dollar, wie die Amerikaner mitteilten. Dazu kommen Lizenzgebühren und Forschungsgelder.

Metall/Elektro: Hatz als Präsident wiedergewählt

München – Wolfram Hatz wurde zum vierten Mal in Folge für weitere zwei Jahre zum Präsidenten der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm gewählt. Dies haben die bayme und vbm Mitgliederversammlungen heute in München bestätigt. Hatz (64) steht als Präsident auch an der Spitze der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft. In dieser Funktion wurde er bereits im Mai im Amt bestätigt.

Lufthansa bietet für TAP aus Portugal mit

Frankfurt – Die Lufthansa steigt ins Bieterrennen um die staatliche Fluggesellschaft TAP aus Portugal ein. Ziel sei zunächst der Erwerb einer Minderheitsbeteiligung, teilte der Konzern mit. Hintergrund ist, dass die portugiesische Regierung einen Anteil von bis zu 49,9 Prozent an der staatlichen Fluggesellschaft wieder verkaufen will, nachdem die Airline 2020 verstaatlicht worden war, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen.

Greenpeace findet Gift in Kleidung von Shein

Berlin – Die Umweltorganisation Greenpeace hat in einer Stichprobe von Kleidung des Online-Händlers Shein gefährliche Chemikalien entdeckt. In 18 von 56 untersuchten Kleidungsstücken seien Chemikalien gefunden worden, die die Grenzwerte der europäischen Chemikalienverordnung teils „extrem“ überschritten, wie Greenpeace mitteilte. Darunter sei auch Kinderkleidung. Shein erklärte, das Unternehmen werde die Artikel, die es identifizieren könne, als Vorsichtsmaßnahme aus dem weltweiten Verkauf nehmen.

Siemens Energy kauft eigene Aktien zurück

München – Siemens Energy will eigene Aktien für bis zu 6 Milliarden Euro zurückkaufen. Dies soll in den kommenden drei Jahren geschehen, wie das Unternehmen mitteilt. Hintergrund ist, dass sich die Lage und Aussichten des Konzerns zuletzt deutlich verbessert haben, nachdem Siemens Energy mehrere Jahre tief in der Krise steckte. Daher hatte es zuletzt kein größeres Aktienrückkaufprogramm gegeben. Siemens Energy hat seinen Aktionären zuletzt viel Freude bereitet. Hatte die Aktie im Herbst 2023 noch unter 10 Euro gelegen, sind es inzwischen mehr als 110.

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