Keine Nachfolge: Viele Betriebe schließen
Frankfurt – Wegen fehlender Nachfolge denkt eine zunehmende Zahl von Mittelständlern über die Schließung ihrer Betriebe nach. Allein bis zum Jahr 2029 könnten so jährlich in Deutschland bis zu 114 000 Unternehmen geschlossen werden, warnen die Autoren des Mittelstand-Panels, das im Auftrag der staatlichen KfW-Bank erhoben wird. Laut KfW waren im vergangenen Jahr 57 Prozent der mittelständischen Unternehmer 55 Jahre oder älter. Das sind drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und 27 Prozentpunkte mehr als vor 20 Jahren.
Hypothekenanleihen für 200 Milliarden Dollar
Washington – US-Präsident Donald Trump ordnet einen massiven Ankauf von Hypothekenanleihen an, um damit Immobilienkredite günstiger zu machen. Er weise „seine Vertreter“ an, Immobilienanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben, kündigte Trump an. Dies werde zu niedrigeren Hypothekenzinsen führen, erklärte er. Trump verwies auf die Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die vom US-Staat nach der Hypothekenkrise von 2008 gerettet wurden. Sie hätten Reserven von 200 Milliarden Dollar.
EU-Gelder für Audi-Mitarbeiter
Brüssel – Nach der Schließung des Audi-Werks in Brüssel im vergangenen Jahr hat die EU-Kommission vorgeschlagen, mehr als 3400 betroffene Beschäftigte mit 7,5 Millionen Euro zu unterstützen. Diese Unterstützung soll sowohl ehemaligen Audi-Mitarbeitern als auch Beschäftigten von Zulieferern in Belgien zugutekommen, die nach der Audi-Schließung entlassen wurden, wie die Kommission mitteilte.