IN KÜRZE

von Redaktion

US-Wirtschaft wächst deutlich

Washington – Die Wirtschaft in den USA ist nach Angaben der Regierung im dritten Quartal des vergangenen Jahres etwas stärker gewachsen als zunächst geschätzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte in den Monaten von Juli bis September 2025 auf das Jahr hochgerechnet um 4,4 Prozent zu, wie das Amt für Wirtschaftsanalysen (BEA) im Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte es einen Wert von 4,3 Prozent angegeben.

E-Lastenräder rechnen sich für Unternehmen

Berlin – Der Einsatz von elektrischen Lastenrädern und Leichtfahrzeugen kann sich einer Studie zufolge für Unternehmen lohnen. Die Fahrzeuge „rechnen sich für Geldbeutel und Klima“, teilte das Deutsche das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit. Lastenräder bringen Zeitersparnis – die Fahrer können an Staus vorbeifahren, Abkürzungen nutzen, müssten keinen Parkplatz suchen und hätten kürzere Fußwege am Zielort. Unternehmen ermögliche dies, mehr Aufträge am Tag zu erledigen als beim Einsatz von Autos, so das DLR.

Mindestlohn hilft Hunderttausenden

München – Die Mindestlohn-Erhöhung zum 1. Januar dürfte für hunderttausende Bayern mehr Geld bedeuten. Frauen profitieren dabei häufiger als Männer, wie das Landesamt für Statistik ermittelte. Wie viele Menschen allerdings genau einen Vorteil aus der Erhöhung ziehen, ist im Moment schwierig zu sagen. Das liegt daran, dass die Berechnungen auf Zahlen aus dem April 2025 beruhen und Lohnerhöhungen seither nicht berücksichtigen. Auf dieser Basis kommen die Statistiker zum Ergebnis, dass bis zu 688 000 Menschen eine Auswirkung spüren, weil sie weniger als 13,90 Euro pro Stunde verdienten.

Deutschland wird attraktiver für Investoren

Berlin – Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sind 2025 rund 96 Milliarden Euro an Direktinvestitionen ins Land geflossen. „Für ausländische Unternehmen scheint Deutschland ein attraktiver Standort“, sagte IW-Forscher Jürgen Matthes dem „Handelsblatt“ „In einer immer unsichereren Welt wird langweilige Berechenbarkeit offenbar sexy.“ Die Zuflüsse waren um zehn Milliarden Euro höher als die Abflüsse.

Deutsche Börse plant Milliarden-Übernahme

Frankfurt – Die Deutsche Börse setzt zur größten Übernahme ihrer Geschichte an und legt ein milliardenschweres Angebot für die Fondsplattform Allfunds vor. Deutschlands größter Börsenbetreiber bietet Allfunds-Aktionären für jedes Papier 8,80 Euro, davon sechs Euro in bar und den Rest in eigenen Aktien sowie einer Bardividende, wie der Dax-Konzern mitteilte. Insgesamt summiert sich das Angebot auf 5,3 Milliarden Euro. Das Management von Allfunds unterstützt den Kauf.

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