Berlin – Berufseinsteiger suchen einem Bericht zufolge immer länger nach einem Job. Wie das „Handelsblatt“ über die Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Grünen-Anfrage berichtete, brauchte vergangenes Jahr mehr als ein Fünftel der Betroffenen nach der Ausbildung über sechs Monate, um den ersten Job antreten zu können. Bei den Akademikern waren es sogar 23 Prozent. Im Jahr 2018 gelang demnach noch rund jedem und jeder Vierten der Einstieg in die Berufswelt innerhalb eines Monats, nun gilt das nur noch für jeden Fünften. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung stieg seit 2019 um etwa 19 Tage auf nun 134 Tage an, wie aus den Zahlen hervorgeht.