IN KÜRZE

von Redaktion

Notrufsystem eCall funkt jetzt im LTE-Netz

Bonn – Das automatische Notrufsystem eCall für Kraftfahrzeuge wird auf moderne Mobilfunktechnik umgestellt. Die deutschen Mobilfunknetzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom und O2 Telefónica haben das neue Notrufsystem „Next Generation Emergency Call“ (NG eCall) in ihren Netzen gestartet. Die neue Variante des Notrufsystems setzt nicht mehr auf die rund 40 Jahre alte Mobilfunktechnik 2G (GSM) auf, sondern verwendet die aktuellen Standards 4G (LTE) und perspektivisch auch die fünfte Mobilfunkgeneration 5G.

Baywa muss Strafe zahlen

München – Die kriselnde Baywa hat sich Ärger mit dem Bundesamt für Justiz eingehandelt. Die Behörde hat dem Unternehmen wegen verspäteter Übermittlung seiner Geschäftszahlen an den Bundesanzeiger ein Ordnungsgeld von 2500 Euro auferlegt, wie die Finanzaufsicht Bafin in Bonn mitteilte. Der Konzern hat demnach gegen Paragraf 325 des Handelsgesetzbuchs verstoßen.

DGB für Acht-Stunden-Tag

München – Die bayerischen Gewerkschaften wollen die von der Bundesregierung geplante Lockerung des Arbeitszeitgesetzes nicht hinnehmen. Bei der Bezirkskonferenz des DGB Bayern in Ingolstadt beschlossen die Delegierten eine Resolution mit dem Titel „Acht Stunden sind genug – heute und in Zukunft“.

Mehr Ärger über Werbeanrufe

Bonn – Ob Gewinnspiel, Energievertrag oder ein ach so sinnvolles Bauprodukt: Die Anzahl der Beschwerden über unerlaubte Telefonanrufe ist das zweite Jahr in Folge gestiegen. Im vergangenen Jahr seien 39 842 schriftliche Eingaben eingegangen und damit 2281 mehr als 2024, teilte die Bundesnetzagentur mit. Das war ein Plus von sechs Prozent, 2024 hatte die Zunahme bei acht Prozent gelegen. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2021, als die Aufsichtsbehörde 79 702 Beschwerden erreicht hatten, ist der aktuelle Jahreswert noch moderat.

Noch die Hälfte läuft mit Windows 10

Jena – Die PC-Anwender in Deutschland tun sich schwer damit, sich von dem veralteten Microsoft-Betriebssystem Windows 10 zu verabschieden. Knapp die Hälfte der rund 21 Millionen Windows-PCs in deutschen Privathaushalten hat nach einer Studie des europäischen Cybersecurity-Unternehmens Eset aktuell noch Windows 10 installiert. Der zögerliche Umstieg ist problematisch, weil der offizielle Support für Windows 10 bereits am 14. Oktober 2025 ausgelaufen ist.

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