Vor dem London-Besuch steht die elektronische Einreisegenehmigung an. Ohne sie nimmt einen die Fluggesellschaft nicht mehr mit. © Jonathan Brady, dpa
Im kürzesten Monat des Jahres gibt es einige Änderungen, die für Verbraucher von Interesse sein könnten.
■ Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt
Wer sich eine neue Photovoltaikanlage anschafft, muss mit einer geringeren Vergütung rechnen: Die sogenannte Einspeisevergütung – also der Betrag, den man für ins Netz eingespeisten Solarstrom erhält – wird halbjährlich um ein Prozent gesenkt. Die nächste Kürzung erfolgt zum 1. Februar.
■ Euro löst Lew in Bulgarien endgültig ab
Ab dem 1. Februar wird der Euro einziges Zahlungsmittel in Bulgarien sein. Der Euro ersetzte zwar seit Anfang 2026 die Landeswährung Lew (Löwe), doch die alte Währung war im Januar noch weiter im Umlauf. Die parallele Nutzung des Lews zum Euro endet am 31. Januar.
■ Einreisegenehmigung für Großbritannien
Wer nach Großbritannien reist, ist verpflichtet, vorher eine elektronische Reisegenehmigung (Electronic travel authorisation/ETA) zu beantragen. Das gilt bereits seit April 2025, aber ab dem 25. Februar wird das strikt umgesetzt – das heißt, dass Beförderungsunternehmen wie Airlines Passagiere nicht mitnehmen, wenn sie keine gültige ETA vorzeigen können. Eine ETA kostet 16 Pfund, das sind umgerechnet 18 bis 19 Euro.
■ Weniger Arbeitstage
2026 ist kein Schaltjahr, entsprechend gibt es keinen 29. Februar. Damit hat der Monat rechnerisch rund 20 Arbeitstage. Allerdings gibt es schlechte Nachrichten für Arbeitnehmer: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes müssen Beschäftigte 2026 im bundesweiten Schnitt 250,5 Tage arbeiten. Das sind 2,4 Tage mehr als im Vorjahr.