Spanien bleibt liebstes Urlaubsland

von Redaktion

Sonne und Strand gehören für die meisten zum Urlaub dazu. Deshalb sind Ziele wie Mallorca gut gebucht. © Margais, dpa

Auch wenn den Deutschen beim Konsum das Geld nicht mehr so locker sitzt – beim Reisen wird nicht gespart, im Gegenteil: Nach einer Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen gaben die Bundesbürger im vergangenen Jahr so viel für ihren Urlaub aus wie noch nie.

Ausgaben: 1636 Euro pro Person ließen sich die Befragten ihre Ferien kosten. Das waren rund 100 Euro mehr als im Jahr davor. Auch die Tageskosten erreichten mit 130 Euro einen neuen Höchstwert. Besonders teuer waren Reisen nach Griechenland und Spanien, während die Türkei und Kroatien relativ günstig blieben.

Ziele: Am allerliebsten urlaubten die Deutschen im eigenen Land. Das gaben 35 Prozent der Befragten an. Besonders beliebt waren die bayerischen Ferienregionen. Bei den Auslandszielen behauptete sich Spanien als Spitzenreiter, es folgten Italien und Frankreich, die Marktanteile hinzugewannen. Fernreisen nahmen ebenfalls zu: 17 Prozent der Reisen führten zu Zielen außerhalb Europas, darunter verstärkt nach Nordafrika und Nordamerika.

Dauer: 64 Prozent der Bundesbürger machten mindestens eine Urlaubsreise von fünf Tagen oder länger. Fast jeder Zweite (44 Prozent) verreiste sogar zwei- oder mehrmals – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu vor zehn Jahren.

Pläne: Auch heuer ist die Reiselust der Deutschen groß. Rund zwei Drittel planen bereits sicher mindestens eine Reise. Jeder Fünfte will dabei außerhalb Europas Urlaub machen. In Europa bleibt Spanien das beliebteste Ziel gefolgt von Italien, Skandinavien, Türkei, Griechenland. Frankreich, Österreich und Kroatien.

Für die „Deutsche Tourismusanalyse“ wurden im Dezember und Januar über 3000 Bürger befragt.

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