Die besten Sommerreifen

von Redaktion

Aquaplaning und Bremsverhalten waren wichtige Punkte im Test des Automobilclubs. © dpa

Trotz Eis und Schnee sollten Autofahrer schon jetzt an den Sommer denken – oder zumindest an Sommerreifen. Denn wer außerhalb der Saison kauft, kauft oft günstiger, in jedem Fall hat er die größere Auswahl, sagt Jeannine Ulm, Sprecherin des Automobilclubs ACE.

„Je näher der Frühling rückt, desto höher die Nachfrage. Gefragte Dimensionen oder sehr gut bewertete Modelle können schneller vergriffen sein oder längere Lieferzeiten haben.“

Welche Reifen etwa für Kompaktautos taugen, hat der Autoclub gerade getestet. Zehn Modelle in der Dimension 225/40 R18 XL zu durchschnittlichen Stückpreisen zwischen rund 68 und 140 Euro mussten sich den Fahrversuchen unter trockenen und nassen Bedingungen stellen. Auch Wirtschaftlichkeit und Umweltaspekte fließen in die Wertung mit ein.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn das Gesamturteil „sehr empfehlenswert“ bekommen die Reifen auf den ersten vier Plätzen – die anderen schneiden „empfehlenswert“ ab. Die Reifen erreichen zwischen 128 und 141 von 170 möglichen Punkten – „sodass die Sommerreifen im Ergebnis insgesamt eng beieinanderliegen“, notiert der Club.

Die Testsieger

Testsieger ist mit dem „Michelin Pilot Sport 4S“ für 140 Euro der teuerste Pneu des Vergleichs (141 Punkte). „Stark beim Bremsen, bestes Handling, gut in der Wirtschaftlichkeit“, lautet das Kurzfazit des Clubs. Knapp dahinter liegt für 103 Euro der „Continental Sport Contact 7“ (140 Punkte). „Sehr stark beim Bremsen und Handling, aber im Aquaplaning durchwachsen“, ist hier das Urteil. Den dritten Platz (138 Punkte) erklimmt der „Bridgestone Potenza Sport Evo“ (103 Euro): „Bestes Bremsen, sehr gutes Handling, aber in der Wirtschaftlichkeit durchwachsen“. Das letzte Modell mit „sehr empfehlenswert“ ist der „Falken Azenis FK520“ für 87 Euro. Er erreicht 135 Punkte: „Gut beim Bremsen und Handling, sehr stark im Aquaplaning.“

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