In den Sozialen Medien kann es zu Mobbing kommen. © dpa
Es kann jeden und jede treffen: Plötzlich wird man im Netz systematisch gehänselt, ausgegrenzt, beleidigt, schikaniert oder bloßgestellt. Wenn solche Anfeindungen und Hass in Chats oder Netzwerken um sich greifen, stehen die Opfer oft hilflos und alleine da. Genau hier setzt die „Cyber-Mobbing-Erste-Hilfe-App (www.klicksafe.de/materialien/cyber-mobbing-erste-hilfe-app)“ an. Die von der EU-Initiative Klicksafe aufgelegte Anwendung will akut betroffenen Jugendlichen konkrete Tipps geben, wie sie sich nun am besten verhalten und ihnen Mut zusprechen. Das Ganze funktioniert zum einen in Gestalt kurzer Videos mit den Coaches Emilia und Tom. Die beiden begleiten Betroffene auch bei den ersten Schritten, um gegeben Cybermobbing vorzugehen, liefern rechtliche Hintergrundinfos und Links zu anonymen Beratungsstellen. Dazu gibt es Tutorials zum Melden, Blockieren und Löschen beleidigender Kommentare. Außerdem kann man etwa lernen, wie Attacken anderer am besten mit Screenshots dokumentiert werden.