Fahrradhelme fallen je nach Hersteller unterschiedlich aus. © Christin Klose, dpa
Er ist zwar nicht vorgeschrieben, aber ein Fahrradhelm kann bei Unfällen vor Verletzungen schützen oder diese abmildern. Worauf ist beim Kauf zu achten? Optimal wirken kann ein Helm nur, wenn er auch richtig passt. Da heißt es ausprobieren. Beim Onlinekauf hilft es, vorher Maß zu nehmen und die Größe dann entsprechend zu bestellen, so der TÜV-Verband. Aber auch hier: das Wunschmodell anprobieren und zurücksenden, wenn der Helm nicht passt. Wer im Winter fährt, sollte den Helm außerdem mit einer dünnen Mütze anprobieren. Individuell einstellbare Drehrädchen und weiche Polster sorgen für einen perfekten Sitz.
So wird der Kopfumfang gemessen: Man misst mit einem Maßband über Stirn und Hinterkopf – etwa einen Zentimeter über den Ohren. Der Helm muss stets waagerecht auf dem Kopf sitzen. Die seitlichen Riemen sollten dabei ein Dreieck unter dem Ohr bilden, raten die Prüfexperten. Ausgehend vom Kopfumfang gibt es Größeneinheiten wie S (52 bis 56 Zentimeter), M (56 bis 58) oder L (58 bis 62). Und der Kinnriemen sollte zwar eng anliegen, aber nicht einschneiden. Dabei möglichst auch Helme verschiedener Hersteller ausprobieren – diese können trotz identischer Größenangaben durchaus unterschiedlich ausfallen.