Spielgeld ist kein Spaß

von Redaktion

Falsche Geldscheine bringen viel Ärger. © dpa

Für nur wenige echte Euros lassen sich im Internet falsche Geldscheine kaufen – die aber täuschend echt aussehen. Zwar ist dieses Spiel- oder Filmgeld in der Regel auf normales Papier ohne jegliche Sicherheitsmerkmale gedruckt und zudem als entsprechend unecht gekennzeichnet. Trotzdem kann es für echt gehalten werden. Man muss ja nur einmal nicht so genau hinsehen. Wer solche Scheine in die Hand bekommt, sollte darum besser nicht auf die Idee kommen, damit einzukaufen. Sonst könnte man sich wegen Geldfälschung und Betrugs strafbar machen. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts München (Az. 814 Ls 251 Js 105432/24), auf das das Rechtsportal „anwaltauskunft.de“ hinweist. In dem konkreten Fall hatte sich ein junger Mann mindestens drei falsche 100-Euro-Scheine verschafft, wie sie etwa an Filmsets verwendet werden, und damit eingekauft. Das Schöffengericht des Amtsgerichts München wertete das Verhalten als Geldfälschung in Tateinheit mit Betrug und verurteilte den Mann zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung.

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