IN KÜRZE

von Redaktion

Industrie zufrieden mit Heizungs-Einigung

Berlin – Von deutschen Wärmepumpen-Herstellern kommt Unterstützung für die Reform des Heizungsgesetzes. „Als Industrie begrüßen wir in erster Linie einmal die Einigung auf die Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP), Kai Schiefelbein. Das gebe Planungssicherheit, zumal die Politik zugesagt habe, dass die Förderung für den Heizungstausch unvermindert weitergeht.

EZB steckt seit 2021 in der Verlustzone

Frankfurt – Die Verlustserie der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich 2025 fortgesetzt. Gut 1,25 Milliarden Euro Minus stehen unter dem Strich in der Bilanz, wie die Notenbank mitteilte. Damit fällt eine Gewinnausschüttung an die nationalen Zentralbanken im Euroraum – darunter die Deutsche Bundesbank – erneut aus. Den letzten EZB-Gewinn gab es 2021. Im Jahr 2024 musste die EZB mit mehr als 7,9 Milliarden Euro den höchsten Verlust ihrer mehr als 25-jährigen Geschichte verbuchen.

Handwerk verliert weiter Personal

München – Das deutsche Handwerk kommt nur zäh aus der Krise. Hatte der Branchenverband ZDH für 2025 ursprünglich noch ein leichtes Wachstum um ein Prozent erwartet, geht er im Vorfeld der Internationalen Handwerksmesse in München inzwischen nur noch von Stagnation oder allenfalls einem geringfügigen nominalen Plus aus, wie er mitteilte. 2026 dürfte kaum besser werden. Die Beschäftigung werde in einer Größenordnung von rund 60.000 Menschen sinken – vor allem, weil Beschäftigte altersbedingt aufhören.

Riesenverlust für Opel-Mutter Stellantis

Paris – Der Autokonzern Stellantis hat 2025 wegen milliardenschwerer Abschreibungen den zweitgrößten Verlust verzeichnet, den jemals eine französische Unternehmensgruppe gemeldet hat. Das Unternehmen mit Marken wie Peugeot, Opel, Fiat und Jeep wies am Donnerstag einen Verlust von 22,3 Milliarden Euro für das vergangene Jahr aus. Der Umsatz des Konzerns fiel trotz eines leichten Anstiegs der verkauften Fahrzeuge um zwei Prozent auf 153,5 Milliarden Euro.

Pharma-Exporteure trotzen allen Krisen

Frankfurt – Die deutsche Pharmabranche hat trotz des Handelsstreits mit den USA deutlich zugelegt. Im vergangenen Jahr stieg die Produktion kräftig um 4,5 Prozent zum Vorjahr, wie der Branchenverband VCI in Frankfurt mitteilte. Der Umsatz kletterte zugleich um 5,5 Prozent dank leicht steigender Preise. Damit fallen die Zahlen noch besser aus als Ende 2025 geschätzt. Mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes erzielt die Branche laut der Angaben im Export. Allein ein Viertel der Ausfuhren geht in die USA.

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