Welche Sommerreifen etwas taugen

von Redaktion

Sommerreifen im Test. © GTÜ

Sommerreifen sollen mit guter Haftung für kurze Bremswege und ein berechenbar stabiles Fahrverhalten sorgen. Doch die Ansprüche reichen noch weiter, zählt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) auf: Die Pneus sollen auch noch „sparsam abrollen, leise laufen, sanft federn, lange halten“.

Auf die Suche nach solchen möglichst idealen Kandidaten ging die GTÜ in einem Gemeinschaftstest mit dem Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreich (ARBÖ) und der „Auto Zeitung“. Dabei mussten sich zehn Sommerreifen der Dimension 235/45 R 18 messen lassen.

Neben teuren „Premiumreifen“ haben auch drei Qualitätsreifen aus dem mittleren Preissegment sowie drei günstige Produkte das umfangreiche Testprogramm durchlaufen. Die Preise reichten von jeweils rund 295 bis 765 Euro pro Satz. Und: Solange die Straßenverhältnisse gut sind, sind alle Reifen laut GTÜ „erfreulich sicher“.

Klarer Testsieger wird der „Continental Premium Contact 7“ (745 Euro/Satz). Er sei auf Nässe „überragend, im Trockenen sehr gut“, so die Tester. Dahinter liegt der „Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6“ (700 Euro). Es sei ein vielseitiger Reifen, der sich „mit sportlichen Tugenden, hohen Sicherheitsreserven und Langlebigkeit“ den zweiten Platz verdient. Dritter auf dem Treppchen ist der „Pirelli Cinturato C3“ (720 Euro). Hier heben die Tester seine ausgewogenen Eigenschaften bei Nässe und auf trockener Straße heraus. Den „Firestone Roadhawk 2“ (565 Euro) halten die Tester für die „Preis-Leistungs-Empfehlung“. Der Pneu zeige eine ganz starke Vorstellung und landet daher auf dem vierten Platz. Er zeige nicht nur eine gute Nass-Haftung, sondern könne auch mit den „Premium-Pneus“ konkurrieren. Auf Rang fünf landet der „BF Goodrich Advantage 2“ (640 Euro). Für ihn sprechen eine „solide Nass-Haftung“ und die „insgesamt ausbalancierte Performance“.DPA

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