Sahara-Staub richtig entfernen

von Redaktion

Roter Staub über Bayern. Wie hier im Jahr 2022 könnte es demnächst wieder aussehen. © dpa

Frühlingswetter. Mancherorts ist es richtig schön dieser Tage. Aber auch Sahara-Staub hat sich wieder einmal angekündigt. Bis zu 20 Mal im Jahr kann Sahara-Staub über Deutschland hinwegziehen und sich auch auf Autos absetzen, erläutert der Auto Club Europa (ACE). Der Staub an sich ist auf dem Auto erst einmal problemlos. Allerdings: Wer falsch reinigt, kann Schäden hervorrufen. Nämlich dann, wenn beim Abwaschen zu wenig Wasser zum Einsatz kommt. Denn der Staub besteht aus feinen Sandkörnern, die auf dem Autolack, den Scheiben oder den Kunststoffoberflächen Kratzer hinterlassen können. Daher ist vor der Fahrt durch die Waschanlage eine gründliche Vorwäsche mit viel Wasser etwa in einer Waschbox oder auf einem Waschplatz ratsam. Denn allein eine automatisierte Vorwäsche als Bestandteil des Waschprogramms ist laut ACE nicht ausreichend. Wichtig: Auf Bürsten und Lappen bei der Vorwäsche verzichten – sie können wie Schmirgelpapier wirken und zu Kratzern im Lack führen. Am besten zunächst das Auto großzügig mit einem Hochdruckreiniger vom Sand-Gemisch befreien.

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