VERBRAUCHER

Tipps für die Energieberater-Suche

von Redaktion

Ein Energieberater hilft bei der Investitionsentscheidung. © Marijan Murat/dpa

Steigende Öl- und Gaspreise, wachsende CO2-Steuer, eine mögliche Biomethan-Beimischung und viele Förderungen: In Sachen Sanierung ist die Lage so komplex, dass kein Eigentümer ohne Beratung investieren sollte.

Das Basismodell ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Für einen Eigenanteil von nur 40 Euro liefert ein qualifizierter Energieberater vor Ort eine Ersteinschätzung, welche Dämmung und Heizung bei einer Sanierung Sinn macht. Anmelden kann man sich unter der 0800 809 802 400 oder unter www.verbraucherzentrale.bayern/energie/energieberatung-zu-hause-wir-helfen-ihnen-entscheiden-94808.

Wer sich eine konkrete Berechnung wünscht – wie in unserem Haupttext – muss einen freien Energieberater beauftragen. Unter www.energie-effizienz-experten.de (EEE) finden sich Fachleute, die auch einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen dürfen. Das ist wichtig für Förderanträge.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Vor-Ort-Beratung mit bis zu 50 Prozent der Kosten, gedeckelt auf maximal 650 Euro (fms.portal.bafa.de). Das gilt nur für Berater von der EEE-Liste. Alle Förderanträge müssen vor der Beauftragung gestellt werden.MAS

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