IN KÜRZE

von Redaktion

Auftragsrekord bei Rüstungskonzern Renk

Augsburg – Die hohe Rüstungsnachfrage hat dem Panzergetriebehersteller Renk 2025 Rekorde bei Umsatz und Neugeschäft beschert. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Jahr davor um knapp ein Fünftel auf 1,37 Milliarden Euro, wie das Augsburger Unternehmen mitteilte. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg von rund 103 auf 142 Millionen Euro. Aktionäre sollen mit 0,58 Euro eine um 38 Prozent höhere Dividende erhalten. Im vergangenen Jahr erhielt die Renk neue Aufträge im Rekordwert von 1,57 Milliarden Euro.

Neue Gasverträge finden reißenden Absatz

München – Angesichts des Krieges im Nahen Osten und des Preisanstiegs im Großhandel mit Erdgas ist die Nachfrage nach neuen Gastarifen nach Angaben des Vergleichsportals Verivox sprunghaft angestiegen. Derzeit würden „mehr als doppelt so viele neue Gasverträge abgeschlossen“ als noch vor einer Woche, erklärte Verivox am Donnerstag. Bislang zeichnet sich demnach bei den Neukundenpreisen noch kein Preisanstieg ab, was sich aber ändern könnte.

Goldreserven glänzen, Bundesbank nicht

Frankfurt – Die deutschen Goldreserven haben im vergangenen Jahr stark an Wert gewonnen. Die Bundesbank beziffert den Wert aller Goldbestände per Ende 2025 auf 395,2 Milliarden Euro – 125 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor. Die Bundesbank selbst steckt auch 2025 mit 8,6 Milliarden Euro in den roten Zahlen. Damit fällt eine Gewinnüberweisung an den Bund nicht nur im sechsten Jahr in Folge, sondern auch absehbar aus. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel stimmte auf weitere magere Jahre ein.

Briefe werden für die Post zur Nebensache

Bonn – Die Deutsche Post hat mit der Paketzustellung erstmals mehr Geld in die Kassen bekommen als mit dem Austragen von Briefen. Wie das Unternehmen in Bonn mitteilte, machte es mit Briefen im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 7,1 Milliarden Euro und damit 3,8 Prozent weniger als 2024. Im Paketgeschäft waren es 8,2 Milliarden Euro, ein Plus von 11,2 Prozent. Der Trend sei klar: Im Jahr 2010 seien 30 Briefe auf ein Paket gekommen, inzwischen kämen fünf Briefe auf ein Paket.

BMW bleibt größter Autoexporteur der USA

München – Die BMW Group war 2025 erneut der größte Automobilexporteur nach Wert in den USA. Dies geht aus Daten hervor, die das US-Handelsministeriums veröffentlicht hat. Im vergangenen Jahr exportierte das Werk Spartanburg in South Carolina fast 200.000 BMW X-Modelle mit einem Gesamtexportwert von 9 Milliarden US-Dollar, wie BMW berichetete. In Summe exportierte BMW seit 2014 fast 3 Millionen Fahrzeuge mit einem Exportwert von 113 Milliarden Dollar.

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