IN KÜRZE

von Redaktion

Die Währung Bolivar ist praktisch wertlos. © IMAGO

Inflation in Venzuela bei 475 Prozent

Caracas – Die Verbraucherpreise in Venezuela haben nach jüngsten Zahlen im vergangenen Jahr massiv zugelegt. Die Inflation schoss um 475 Prozent in die Höhe, wie am Freitag aus Zahlen der venezolanischen Zentralbank hervorging. 2024 hatte die Teuerung um 48 Prozent zugelegt. Es ist die erste Veröffentlichung aktueller Inflationsdaten der Zentralbank seit November 2024. Die Verschärfung der US-Sanktionen gegen Venezuela hatte die Wirtschaft des Landes im vergangenen Jahr schwer getroffen. Im vergangenen Januar hatten die USA Präsident Nicolás Maduro bei einem Militäreinsatz in Caracas gefangengenommen.

Weniger Wachstum in der Eurozone

Luxemburg – Die Wirtschaft in der Eurozone ist im vergangenen Jahr etwas weniger stark gewachsen als zunächst angenommen. Das EU-Statistikamt Eurostat korrigierte seine vorige Schätzung von 1,5 Prozent Wachstum auf 1,4 Prozent.

China will die Importe stärken

Peking – Nach Kritik über Chinas Rekord-Handelsüberschuss hat Peking angekündigt, Exporte und Importe besser koordinieren zu wollen. „Der Handelsüberschuss belief sich auf fast 1,2 Billionen US-Dollar, und wir haben die Bedenken unserer Handelspartner zur Kenntnis genommen“, sagte Handelsminister Wang Wentao. Er wies darauf hin, dass China der zweitgrößte Importmarkt der Welt mit einer wachsenden Mittelschicht sei. „Wir werden eine ausgewogene Handelsentwicklung vor allem durch die Stabilisierung der Exporte bei gleichzeitiger Ausweitung der Importe fördern“, sagte Wang.

Mehr Mut zur Selbstständigkeit

Wiesbaden – In Deutschland wagen wieder mehr Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit: Im Jahr 2025 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa 130.100 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

USA: Indien darf wieder Öl in Russland kaufen

Washington – Die USA erlauben es indischen Raffinerieunternehmen, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen. Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, so US-Finanzminister Scott Bessent.

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