Auch Aldi und Rewe an Tegut interessiert

von Redaktion

München – Der geplante Verkauf der Supermarktkette Tegut beschäftigt auch Aldi Nord. Nach inoffiziellen Informationen interessiert sich der Discounter für eine einstellige Zahl von Filialen. Der bisherige Tegut-Eigentümer, der Schweizer Handelskonzern Migros, hatte in dieser Woche angekündigt, sich aus Deutschland zurückziehen zu wollen. Rund 200 der mehr als 300 Filialen sowie unter anderem das Logistikzentrum im hessischen Michelsrombach sollen an Edeka verkauft werden. Beide Seiten haben bereits eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Das Geschäft bedarf einer Zustimmung des Kartellamtes. Die Marke Tegut soll aufgegeben werden. Der Großteil der insgesamt gut 300 Supermärkte der Kette befindet sich in Hessen, aber auch in Bayern gibt es 25 Filialen – allein zwölf in München, neun in Würzburg und vier in Fürth. In der Branche heißt es, Tegut sei zu teuer für den deutschen Lebensmittelmarkt.

Mit dem Handelskonzern Rewe verhandelt Migros nach eigenen Angaben über das zweitgrößte Filialpaket. Um wie viele Märkte es geht, ist nicht bekannt.

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