Weselsky vermisst Weselsky

von Redaktion

Berlin – Der frühere Chef der Lokführer-Gewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat sich mit Ratschlägen an seine Nachfolger aus dem Ruhestand gemeldet. „Die GDL muss stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden“, sagte Weselsky dem „Stern“. „Früher stand da überall Weselsky“, sagte er. „In Sachen Selbstvermarktung ist die GDL nicht da, wo ich es mir wünsche.“ Weselsky bemängelte die gesunkene Medienpräsenz unter seinem Nachfolger Mario Reiß. „Die GDL findet nun weniger statt, es wird keine einzelne Person mehr vermarktet, sondern das Team“, sagte er. „Ich glaube, anders wäre es besser.“ Weselsky führte die GDL von 2008 bis 2024 und war bekannt für seine Konfliktbereitschaft. Regelmäßig kam es zu verbalen Entgleisungen gegenüber dem Bahn-Management – und ebenso regelmäßig zu Streiks.  » KOMMENTAR

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