Tauschgeschäft von Eon und RWE zulässig
Luxemburg – Im Streit um einen Deal zwischen den Energie-Branchenriesen RWE und Eon sind mehrere deutsche Stadtwerke mit ihren Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gescheitert. Hintergrund ist ein komplexer Vermögenstausch der Konzerne, den sie 2018 angekündigt hatten. Das Vorhaben umfasste drei Transaktionen: RWE sollte Kontrolle über bestimmte Eon-Erzeugungsanlagen erhalten, Eon im Gegenzug bestimmte Sparten der RWE-Tochter Innogy übernehmen, und RWE sollte eine Beteiligung von knapp 17 Prozent an Eon erwerben.
Uber steigt bei Robotaxi-Firma ein
San Francisco – Der Tesla-Rivale und VW-Partner Rivian bekommt die Aussicht auf eine Milliarden-Finanzspritze von Uber. Der Fahrdienst-Vermittler will bis zu 1,25 Milliarden Dollar investieren, um Robotaxis des Elektroauto-Entwicklers auf seine Plattform zu bringen. Die ersten fahrerlosen Wagen auf Basis des neuen Rivian-Modells R2 sollen 2028 in San Francisco und Miami eingesetzt werden, wie die Unternehmen mitteilten.
Vonovia profitiert von Wohnungsknappheit
Bochum – Deutschlands größter Vermieter Vonovia hat im vergangenen Jahr vor allem dank höherer Mieteinnahmen mehr verdient. Vonovia profitiert weiterhin von einer hohen Nachfrage nach Wohnraum in den Ballungsgebieten. Die monatliche Miete stieg 2025 konzernweit auf durchschnittlich 8,38 Euro pro Quadratmeter – das waren 4,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Laut Statistischem Bundesamt ist Deutschland das Mieterland Nummer 1 in der EU. Über die Hälfte der Bevölkerung (53 Prozent) lebte 2024 zur Miete.
ZF rutscht noch tiefer in die roten Zahlen
Friedrichshafen – Der Autozulieferer ZF ist im vergangenen Jahr vor allem wegen eines Sondereffekts beim Konzernumbau noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust verdoppelte sich auf 2,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr, wie das Unternehmen in Friedrichshafen am Bodensee mitteilte. Schon 2024 schrieb der Konzern rote Zahlen. Damals betrug der Verlust knapp über eine Milliarde Euro.
EU-Parlament: Ja zum Handelsabkommen
Straßburg – Eine Handelsvereinbarung zwischen der EU und den USA aus dem vergangenen Jahr hat nach mehreren Monaten die erste Hürde im Europaparlament genommen. Die Abgeordneten stimmten dafür, die europäischen Zölle auf US-Industrieprodukte abzuschaffen. Im Gegenzug sollen die US-Zölle auf EU-Produkte maximal 15 Prozent betragen. Die Abgeordneten stellten dafür aber eine Reihe von Bedingungen, über die sie in den kommenden Monaten mit den 27 EU-Ländern verhandeln müssen.