An Autobahnen liegt der Dieselpreis weit über 2,50 Euro, im Deutschland-Schnitt kostet er rund 2,30 Euro. © IMAGO
München – Der Preis für Diesel notiert wegen des Iran-Kriegs etwa auf seinem Allzeithoch aus der Zeit nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Damals hatte Diesel rund 2,32 Euro gekostet. Dieses Preisniveau wurde ADAC-Auswertungen zufolge am Sonntagmorgen – gemeinhin die teuerste Tankzeit – mit 2,338 Euro erneut erreicht. An eimnzelnen Tankstellen sind die Preise deutlich höher, etwa an Autobahnen. Bestätigen sich die Daten nach Bereinigungen der regionalen und tageszeitlichen Schwankungen, wäre das ein Anstieg um etwa 17 Cent seit Wochenmitte. Super E10 kostete rund 2,08 Euro.
Beide Preise haben seit Kriegsbeginn stark angezogen. Ein Liter Diesel ist damit um etwa 60 Cent teurer als am Tag vor Kriegsausbruch im Iran, ein Liter Benzin um mehr als 30 Cent. Hintergrund sind die durch den Krieg stark angestiegenen Rohölpreise. Es gibt aber auch Kritik an der Mineralölindustrie, dass die Preise im Verhältnis zum Ölpreis zu stark gestiegen seien.DPA/HÖSS