IN KÜRZE

von Redaktion

Griechenland schnürt Subventionspaket

Athen – Mit Blick auf die Folgen des Iran-Kriegs hat der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis ein Subventionspaket in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro für Kraftstoffe und Düngemittel angekündigt. Angesichts der „internationalen wirtschaftlichen Instabilität“ würden in den Monaten April und Mai Subventionen für Kfz-Kraftstoffe, für die Schifffahrt und Düngelmittel eingeführt, gab Mitsotakis in einer Fernsehansprache bekannt.

Mercosur-Pakt tritt am 1. Mai in Kraft

Brüssel – Das EU-Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten tritt nach Angaben der EU-Kommission ab dem 1. Mai vorläufig in Kraft. Zahlreiche Zölle zwischen der EU und Brasilien, Argentinien sowie Uruguay sollen dann wegfallen, wie die Kommission am Montag mitteilte. Die drei südamerikanischen Staaten haben das Abkommen ratifiziert, die formale Ratifizierung im Europaparlament steht noch aus.

Bahn startet den Frühjahrsputz

Berlin – Die Deutsche Bahn hat mit dem diesjährigen Frühjahrsputz an bundesweit mehr als 1400 großen und kleinen Bahnhöfen begonnen. Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien im Einsatz und reinigten in den nächsten Wochen Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzugsschächte, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten und Aufzügen, Mobiliar und Vitrinen, teilte der Konzern mit.

Eigner von OnlyFans mit 43 gestorben

London – Leonid Radvinsky, der Eigentümer der Erotikplattform OnlyFans, ist im Alter von 43 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. Das bestätigte das Unternehmen, nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten. Der ukrainisch-amerikanische Unternehmer hatte die Muttergesellschaft der Plattform, Fenix International, 2018 übernommen.

Pleitewelle unter Apotheken

Berlin – Die Zahl der Apothekenpleiten hat ihren höchsten Stand seit 2008 erreicht. 2025 seien 44 Apotheken insolvent gegangen, erklärte die Wirtschaftsauskunftei Crif. Lange sei die Zahl der Insolvenzen weitgehend stabil oder rückläufig geblieben, ab 2023 habe sich die Lage jedoch verändert: Damals verzeichnete die Branche 19 Insolvenzen, 2024 waren es 40. Galten 2025 bundesweit 246 Apotheken als gefährdet, steige dieser Wert in diesem Jahr auf 277.

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