IN KÜRZE

von Redaktion

BMW ruft in China 180.000 Autos zurück

München – Der Autobauer BMW muss in China fast 180.000 Autos zurückrufen. Grund sei ein Defekt, der „im Extremfall“ eine Brandgefahr darstelle, erklärte die zuständige chinesische Aufsichtsbehörde am Dienstag. Betroffen sind knapp 134.000 Fahrzeuge aus chinesischer Herstellung und gut 45.500 Importwagen. Bei den Autos aus chinesischer Herstellung handelt es sich um Fahrzeuge der 5er-Reihe, die zwischen Dezember 2023 und April 2025 vom Band liefen. Die betroffenen Importwagen gehören zur 5er-, 7er- und M5-Reihe von BMW. Der Produktionszeitraum erstreckt sich von Juni 2022 bis April 2025.

VW und Cupra mit Brandgefahr

Wolfsburg – Der Volkswagen-Konzern ruft weltweit mehr als 90.000 E-Autos der Marken VW und Cupra in die Werkstatt. Module in der Hochvoltbatterie könnten zu Problemen führen, die vom Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte über eine Reichweitenabnahme bis hin zu Brandgefahr reichen könnten. Betroffen sind laut Kraftfahrtbundesamt bei VW die Modelle ID.3, ID.4, ID.5 und ID.Buzz, die zwischen 24. Juni 2023 und 23. August 2024 produziert wurden. Bei der Konzernschwester Cupra geht es um das Modell Born aus dem Produktionszeitraum 7. Februar 2022 bis 21. April 2024.

18,8 % der Autos in der EU fahren rein elektrisch

Brüssel – Auf dem europäischen Automarkt zieht die Elektromobilität bei insgesamt schwachen Verkäufen merklich an. Der Anteil vollelektrisch angetriebener Autos in der EU erhöhte sich seit Jahresbeginn von 15,2 auf 18,8 Prozent, wie der Herstellerverband Acea in Brüssel mitteilte. Insgesamt stiegen die Neuzulassungen von Pkw im Februar zum Vormonat um 1,4 Prozent auf 865.437 Autos. In den ersten beiden Monaten ergab sich aber ein Minus von 1,2 Prozent auf 1,665 Millionen Autos.

Herber Rückgang bei Investitionen

Berlin – Unternehmen, Staat und Privatleute haben nach offiziellen Daten 2025 unter dem Strich so wenig in Bau, Maschinen, Geräte und Infrastruktur investiert wie nie seit der deutschen Wiedervereinigung 1990. Die sogenannte Nettoanlageninvestitionsquote lag gemessen an der Wirtschaftsleistung bei minus 0,23 Prozent, wie aus Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums und des Statistischen Bundesamts auf eine Anfrage der Linken hervorgeht.

Artikel 3 von 5