Sicherheitsrisiko im Crashtest: Mehrere Kindersitze zeigten gravierende Mängel. © Stiftung Warentest/dpa
Die Stiftung Warentest und der ADAC warnen vor mehreren Autositzmodellen für Kinder. Bei Crashversuchen hätten diese Sitze „gravierende Mängel“. Die Tester raten dazu, die Sitze ab sofort nicht mehr zu gebrauchen. Der Stiftung Warentest zufolge handelt es sich um eine Gruppe baugleicher Kindersitze, die unter verschiedenen Namen vertrieben werden und die Zulassungsnummer E8 0313715 tragen, sowie die Babyschale Kinderkraft Mink Pro 2 plus Basisstation Mink FX2. „Wer einen der betroffenen Sitze bereits gekauft hat, sollte ihn ab sofort nicht mehr nutzen und sich an den jeweiligen Anbieter wenden“, erklärte die Stiftung Warentest.
Kinderkraft biete einen kostenlosen Umtausch oder eine vollständige Rückerstattung an, Kunden sollten sich dafür per E-Mail an safety@kinderkraft.com melden. Der Hersteller der Klon-Sitze, die chinesische Firma Yangzhou Lettas Baby Product CO., LTD, verweise auf sein Kundenserviceteam. Dem ADAC gegenüber teilte Lettas mit, „dass man bereits seit Januar einige Verbesserungen an den Sitzen vorgenommen habe, die das Sicherheitsproblem betreffen“.