IN KÜRZE

von Redaktion

Die Airline hat staatliche Hilfen bereits vollständig zurückgezahlt. © Roessler/dpa

BP will Raffinerie an Amerikaner verkaufen

Gelsenkirchen – Das Bundeswirtschaftsministerium prüft den Verkauf einer BP-Raffinerie in Gelsenkirchen an einen US-Investor. Wie der „Spiegel“ berichtet, nimmt das Haus von Ministerin Katherina Reiche eine Investitionsprüfung vor. Der Staat kann unter bestimmten Voraussetzungen den Erwerb von Firmen durch nichteuropäische Investoren untersagen. Der Mineralölkonzern BP hatte mitgeteilt, seine Raffinerie in Gelsenkirchen an den Raffineriebetreiber Klesch-Gruppe zu verkaufen. Die Raffinerie Gelsenkirchen ist eine der größten Deutschlands. Der aus zwei Standorten bestehende Komplex kann jährlich zwölf Millionen Tonnen Rohöl verarbeiten.

Iren protestieren gegen hohe Preise

Dublin – In Irland sorgen Proteste gegen die durch den Iran-Krieg gestiegenen Kraftstoffpreise bereits den dritten Tag in Folge für Einschränkungen. Lkw und Traktoren blockieren unter anderem Straßen und Treibstofflager, darunter etwa die wichtige Raffinerie Whitegate in Cork. In der Politik sorgen die Aktionen vermehrt für Unmut. Die Proteste begannen am Dienstag mit unterschiedlichen, aber koordinierten Aktionen – darunter Korsos auf Autobahnen und Blockaden von wichtigen Straßen wie der O‘Connell Street in Dublin. Auch am Hafen von Galway kommt es zu Blockaden.

Condor bekommt wieder Aufwind

Frankfurt – Die Fluggesellschaft Condor hat im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umbau abgeschlossen. Aus dem früheren Ferienflieger ist der Betreiber eines Drehkreuzes am Frankfurter Flughafen geworden, der täglich in mehreren Wellen mit 13 europäischen Metropolen verbunden wird. Die Zahl der Passagiere stieg im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr um 13 Prozent auf gut 9,6 Millionen Menschen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 (30. September) stieg der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern um 25,2 Prozent auf 151 Millionen Euro. Unter dem Strich stieg der Verlust hingegen um 13,7 Prozent auf 110,43 Millionen Euro. Gründe sind interne Darlehenszinsen gegenüber dem britischen Eigentümer Attestor und hohe Leasing-Bewertungen. Condor hat nach Angaben Gerbers ihren KfW-Kredit aus der Corona-Zeit in Höhe von 175 Millionen Euro vollständig und sechs Monate vor der Frist zurückgezahlt.

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