Das Flusensieb sollte möglichst nach jedem Trockengang gereinigt werden. Bei verstopftem Sieb steigt der Stromverbrauch. © Christin Klose/dpa
Auch ein Wäschetrockner will gepflegt werden. Gereinigte Geräte haben nicht nur eine längere Lebensdauer. Sie verbrauchen auch weniger Energie. Trommel: Trommel und Rippen sollte man regelmäßig mit einem leicht feuchten Tuch auswischen, rät der Verbraucherservice Bayern. Gelegentlich kann man zudem ein Tuch mit einem Reinigungsmittel auf Zitronensäurebasis tränken und damit vorsichtig so lange über das Innere des Trockners wischen, bis etwaiger Kalk verschwunden ist. So bleiben auch die Sensoren des Trockners dauerhaft funktionstüchtig: Verschmutzte Feuchtesensoren können die Restfeuchte der Wäsche unter Umständen nicht mehr richtig erkennen. Darunter leidet die Effizienz des Trockners – oder die Trocknung wird zu früh gestoppt. Wichtig: die Trommel nach der Reinigung gut austrocknen lassen. Tank: Nutzt man den Trockner nur selten, kann stehendes Wasser im Wassertank für schlechte Gerüche sorgen. Am besten spült man den Tank regelmäßig mit klarem Wasser aus. Flusensieb: Flusen aus dem Flusensieb kann man mit der Hand abstreichen. Für schwierige Ecken lässt sich eine kleine Bürste nutzen – oder der Staubsauger. Ist das Sieb erst einmal mit Fusseln verstopft, verlängert sich die Trocknungszeit – und die Stromkosten steigen. Kondensator: Flusen aus der Wäsche können sich übrigens auch am Kondensator anlagern. Mindestens alle drei Monate sollte man die Flusen deshalb vorsichtig mit einem Tuch abwischen. Ist der Kondensator stark verschmutzt, kann man ihn herausnehmen und unter fließendem Wasser in einer Badewanne oder einem großen Waschbecken abspülen. Lamellen lassen sich vorsichtig mit der Brause abduschen, so der Verbraucherservice. Stromverbrauch: Regelmäßige Reinigung hin oder her: Wäsche in der Maschine zu trocknen, verbraucht viel Strom. Darauf weisen die Verbraucherzentralen hin. Sie raten daher zu Geräten mit hoher Energieeffizienz – und zu Wärmepumpentrocknern. Denn Kondenstrockner ohne Wärmepumpentechnik oder Ablufttrockner verbrauchen erheblich mehr Strom. Bei letzteren muss die feuchte Luft zudem aus dem Gerät über einen Schlauch nach außen geleitet werden. Es empfiehlt sich, gerade in der warmen Jahreszeit, Wäsche möglichst an der frischen Luft zu trocknen, das kostet gar keinen Strom. Schleudern: Die Wäsche sollte in der Waschmaschine bereits so trocken wie möglich geschleudert werden – die Verbraucherschützer raten zu 1400 oder 1600 Umdrehungen pro Minute. Ein einzelnes nasses Wäschestück kann den Trockner unnötig lange laufen lassen.