Stromer laden deutlich günstiger. © Imago
Frauen eher für Tempolimit zu haben
Hamburg – Langsamer fahren spart Sprit – in der aktuellen Preiskrise spricht sich einer Umfrage zufolge gut die Hälfte der Deutschen für ein zeitlich begrenztes Tempolimit auf Autobahnen und Landstraßen aus. Das Institut Forsa befragte für den „Stern“ 1000 Deutsche zu dem Thema. Deutliche Unterschiede gab es je nach Geschlecht. Während mit 63 Prozent deutlich mehr Frauen ein temporäres Tempolimit befürworten, sind es bei den Männern nur 37 Prozent.
IWF senkt Prognosen fürs Wachstum
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem etwas schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft als bislang. „Erneut droht die Weltwirtschaft aus der Bahn zu geraten“, heißt es anlässlich des neuesten Ausblicks der Organisation. 2026 dürfte der neuen Prognose die deutsche Wirtschaft nun um 0,8 Prozent wachsen – noch im Januar hatten die Konjunkturexperten ihre Erwartungen auf 1,1 Prozent nach oben gehievt. Das Wachstum weltweit wird auf 3,1 Prozent geschätzt, nach zuvor 3,3 Prozent.
VW-Dieselprozess wird fortgesetzt
Braunschweig – Mehr als zehn Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals bei Volkswagen hat am Landgericht Braunschweig der dritte große Betrugsprozess gegen fünf Angeklagte begonnen. In einer knapp zweistündigen Anklage trugen die Staatsanwälte ihre Vorwürfe gegen die zum Teil ehemaligen VW-Mitarbeiter und einen Zulieferer vor. Ihnen wird unter anderem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vorgeworfen, es drohen mehrjährige Haftstrafen.
Volle Auftragsbücher bei Heckler & Koch
Oberndorf – Deutschlands größter Hersteller von Handfeuerwaffen Heckler & Koch hat als Folge der russischen Bedrohung deutlich mehr Geschäft gemacht. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 14,4 Prozent auf 393 Millionen Euro – so hoch war der Wert in der Firmengeschichte noch nie. Das Nachsteuerergebnis schnellte um ein Viertel auf 39,5 Millionen Euro in die Höhe. Die Auftragsbücher sind prallvoll: Lag der Auftragseingang 2024 noch bei 426,2 Millionen Euro, so war dieser Wert ein Jahr später mit 802 Millionen Euro fast doppelt so hoch.
Spritpreis macht Stromer attraktiver
Angesichts der hohen Sprit-Preise fahren E-Autos noch günstiger als vor dem Iran-Krieg: Laut dem Vergleichsportal Verivox kosteten 1000 Kilometer Fahrleistung mit einem Stromer im März 53 Euro, mit einem Benziner 160. Verivox rechnet mit einem Haushaltsstrompreis von 31,24 Cent pro Kilowattstunde und einem Benzinpreis von 2,02 Euro pro Liter. Der Preisvorteil sei damit nochmal deutlich größer als bei Ausbruch des Ukraine-Krieges im Jahr 2022, berichtet das Vergleichsportal.