Die Deutschen sind verunsichert. © IMAGO
Logistiker fürchten mehr Insolvenzen
Berlin – Die Transportbranche in Deutschland erwartet eine weitere Zunahme bei Insolvenzen. „Bei den derzeitigen Rahmenbedingungen werden die Insolvenzen weiter steigen“, sagte Dirk Engelhardt, Chef des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Doch schon vor dem Iran-Krieg sei die Situation der Branche sehr angespannt gewesen. Das größte Problem sei der „grassierende Fahrermangel“. Der Branche fehlten etwa 120.000 Lkw-Fahrer, sagte Engelhardt. Und die Tendenz sei steigend.
Weniger Asiaten besuchen Europa
Genf – Die Schweiz, Österreich und Großbritannien beklagen wegen des Iran-Kriegs und seinen Folgen weniger Touristen. Gäste aus Asien hätten im März storniert, unter anderem, weil Flüge über Drehkreuze im Nahen Osten wie Dubai ausfielen, berichtet der Sprecher von Schweiz Tourismus, André Aschwanden. Auch Neubuchungen nähmen ab. Die Branche beklagt, dass gerade die Hauptsaison anlaufe.
Lufthansa fliegt wieder
Frankfurt – Nach den ganzwöchigen Streiks des fliegenden Personals bei der Lufthansa heben alle Flugzeuge der Airline nach Unternehmensangaben wieder wie vorgesehen ab. „Es ist wie geplant wieder angelaufen“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. In der vergangenen Woche waren hunderte Flüge ausgefallen.
Unsicherheit macht Deutsche zögerlich
Berlin – Die unsichere politische und wirtschaftliche Lage lässt viele Menschen wichtige Entscheidungen aufschieben. In einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag von Bearingpoint sagten 17 Prozent der Befragten, dass sie in den vergangenen 12 Monaten deswegen größere Anschaffungen wie Auto, Haushaltsgeräte oder Elektronik aufgeschoben haben. 8 Prozent sagten das über Geldanlagen und Altersvorsorge, 6 Prozent sogar über ihre Lebensplanung.