IN KÜRZE

von Redaktion

Xolution zieht nach Dachau

Dachau – Der Deckelspezialist Xolution Germany verlegt Firmensitz und Produktion nach Dachau. Das teilte die Immobiliengruppe Concrete Capital Real Estate mit. Die Produktion, bislang in Bremen und Tschechien angesiedelt, sowie die in München ansässige Verwaltung, soll auf einer Fläche gebündelt werden. Xolution entwickelt wiederverschließbare Deckel für Getränkedosen.ZIP

Ritter Sport muss erstmals Stellen streichen

Waldenbuch – Nach einem Verlust im vergangenen Jahr setzt der Schokoladenhersteller Ritter Sport den Rotstift an. Ein Sprecher des Familienunternehmens teilte auf Anfrage mit, dass in der Zentrale im schwäbischen Waldenbuch etwas mehr als jede zehnte Stelle wegfallen soll. In absoluten Zahlen entspricht das 70 Arbeitsplätzen. Das sei der erste Stellenabbau in der mehr als 110-jährigen Firmengeschichte.

Kleine Handwerksfirmen mit Umsatzminus

Wiesbaden – Kleine Handwerksbetriebe in Deutschland mit weniger als fünf Beschäftigten haben im Jahr 2024 deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Sie nahmen brutto rund 15 Prozent weniger Geld ein als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Große Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigten dagegen machten ein Umsatzplus von 3,4 Prozent.

Handel leidet unter Shein und Temu

Berlin – Der Handelsverband Deutschland (HDE) beklagt „unfairen Wettbewerb“ durch die asiatischen Online-Plattformen Temu und Shein. „Temu und Shein halten sich oft nicht an die rechtlichen und regulatorischen Vorgaben, liefern unsichere Ware in unseren Markt, die mitunter gesundheitsgefährdend ist, und bringen viele heimische Händler an den Rand des Ruins“, erklärte HDE-Präsident Alexander von Preen gestern in Berlin.

Warner-Aktionäre für Paramount-Übernahme

Die Aktionäre des US-Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) haben für eine Übernahme durch Paramount Skydance gestimmt. Das teilte WBD gestern mit. Paramount erwirbt die WBD-Gruppe inklusive Fernsehsendern wie CNN. Das Geschäft hat ein Volumen von 110 Milliarden Dollar (gut 93 Milliarden Euro). Paramount und Warner hatten die Vereinbarung Ende Februar unterzeichnet, nachdem sich Netflix aus der Übernahmeschlacht zurückgezogen hatte.

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