München – Nach einem hohen Verlust 2025 hat der Münchner Chemiekonzern Wacker im ersten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. In den ersten drei Monaten erwirtschaftete das Unternehmen einen Nettogewinn von 15,3 Millionen Euro – ein Jahr zuvor waren es 3,4 Millionen Euro Verlust gewesen. Grund war laut Vorstandschef Christian Hartel unter anderem der Iran-Krieg, der zu vorgezogenen Kundenbestellungen führte. Der Umsatz sank um fünf Prozent auf 1,41 Milliarden Euro, laut Wacker vor allem wegen des schwachen US-Dollars. Der Ausblick auf das restliche Jahr bleibt trübt. Dennoch sollen noch im laufenden Jahr deutliche Effekte aus dem 2025 begonnenen Sparprogramm sichtbar werden.DPA