Balkonkraftwerke amortisieren sich. © Arnulf Hettrich, IMAGO
Balkonkraftwerke werden nicht nur besser, sondern auch günstiger: Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox. Denn während die Steckersolargeräte vor rund zwei Jahren nur maximal 600 Watt Einspeiseleistung haben durften, dürfen sie mittlerweile 800 Watt leisten. Noch dazu seien diese leistungsfähigeren Geräte inzwischen um rund ein Drittel günstiger als ihre Vorgänger. Das führt dazu, dass sich die Geräte noch schneller amortisieren können. 2021 kosteten Balkonkraftwerke mit einer Leistung von 600 Watt laut Verivox-Daten zwischen 600 und 1200 Euro. Mittlerweile liegen die Preise für 800-Watt-Geräte nur noch bei etwa 400 bis 800 Euro. „Dank der Massenproduktion von Mini-Solaranlagen sind deren Anschaffungskosten in den vergangenen Jahren stark gesunken“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. Unter idealen Bedingungen könne ein solches Kleinstkraftwerk mit 800 Watt Leistung pro Jahr rund 760 kWh Strom erzeugen. Wer davon 60 Prozent selbst verbraucht (456 kWh), kann bei einem durchschnittlichen Strompreis von 32,8 Cent je kWh rund 150 Euro pro Jahr einsparen. So wären die Anschaffungskosten nach etwa drei bis fünf Jahren wieder drin.DPA