Schwere Räder wie E-Bikes und Pedelecs transportiert man am Heck besser als auf dem Dach. © Zacharie Scheurer/dpa
Immer mehr Menschen nehmen Fahrräder mit in den Urlaub. Am bequemsten transportiert man sie mit einem Heckträger, der auf der Anhängerkupplung befestigt wird. Sie tragen meist 60 Kilo oder mehr und damit sogar schwere Pedelcs, die man dann nicht auf das Dach wuchten muss.
Wer einen Heckträger kauft, sollte darauf achten, dass dieser klappbar ist. So kommt man immer an den Kofferraum. Sind die Räder schwer, lohnt sich eine Auffahrschiene, die es meist als Zubehör gibt. Besonders beachten muss man die maximale Traglast des Fahrradträgers sowie die maximale Stützlast der Anhängerkupplung, die meist zwischen 50 und 100 Kilogramm liegt. Der sogenannte Deichsel-Wert der Anhängerkupplung muss außerdem zu dem des Heckträgers passen. Das heißt: Der D-Wert vom Typenschild der Anhängerkupplung muss mindestens so hoch sein wie der D-Wert aus der Anleitung des Fahrradträgers. Auch wichtig: Die Schienen müssen breit genug für die Räder sein. Hilfreich ist zudem ein absperrbarer Träger, der vor Diebstahl schützt.
Bevor es losgehen kann, schaut man, ob das Autokennzeichen nicht durch den Heckträger verdeckt wird. Sonst ist ein Wiederholungskennzeichen nötig, das nicht mit HU-Plakette versehen sein muss. Wichtig: Das Kennzeichen vom Auto darf man nicht einfach an den Träger umstecken. Vor der Fahrt sollte man lose Teile wie die Luftpumpe vom Rad nehmen. Im Ausland müssen Räder am Autoheck möglicherweise mit rot-weißen Warntafeln ausgestattet werden.