Immer mehr Waren kommen aus China. © dpa
Die Zahl von E-Commerce-Sendungen aus dem Ausland nach Deutschland ist 2025 weiter massiv angestiegen. „Allein im Bereich der Einfuhr von Post- und Kuriersendungen behandelte der Zoll im Vergleich zum Jahr 2024 rund 192 Millionen Warenpositionen mehr“, erklärte der Zoll. „Der Anteil von E-Commerce am internationalen Handel wächst seit Jahren rasant.“ Die Deutsche Industrie- und Handelskammer sprach von einer „massiven Fehlentwicklungen“. „Milliarden von Warensendungen aus Drittstaaten erreichen jedes Jahr den europäischen und damit auch in großer Zahl den deutschen Markt“, erklärte DIHK-Bereichsleiter Dirk Binding. „Dem stehen zu wenig Kapazitäten für Kontrollen entgegen. Faire Wettbewerbsbedingungen durchzusetzen, wird damit fast unmöglich.“ Vor allem asiatische Billighändler wie Shein, Temu und Aliexpress stehen deshalb in der Kritik. „Es ist in der Tat ein Problem (…), dass die chinesische Ramschware unsere Märkte mittlerweile überflutet“, sagte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) dazu.