China mahnt EU zu freiem Handel
Peking – Nach einer EU-Debatte zum europäisch-chinesischen Verhältnis warnt China vor Folgen durch weitere Handelsbeschränkungen. Die Volksrepublik hoffe, dass die EU an freiem Handel und fairem Wettbewerb festhalte und Protektionismus ablehne, teilte das Handelsministerium mit. Sollte die EU neue einseitige Handelsinstrumente oder diskriminierende Beschränkungen einführen, werde Peking „entschieden zurückschlagen“ und „wirksame Maßnahmen“ zum Schutz seiner Interessen ergreifen.
Warnung vor Spritmangel im Sommer
Berlin – Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) haben vor einem Treibstoffmangel im Sommer gewarnt. Derzeit würden die „weltweiten Ölvorräte in beispiellosem Tempo abgebaut, um den massiven Ausfall von Lieferungen durch die Straße von Hormus auszugleichen“, erklärten die Organisationen. Wenn sich die Öltransporte nicht schnell normalisierten, drohten Risiken für die Treibstoffsicherheit und die gesamte Wirtschaft.
Einigung auf Abfindungen bei Mahle
Neustadt – Die IG Metall und der Autozulieferer Mahle haben sich der Gewerkschaft zufolge auf eine tarifliche Lösung und Abfindungen für die Beschäftigten am Standort im niederbayerischen Neustadt an der Donau geeinigt. „Mit diesem Verhandlungsergebnis ist es gelungen, trotz der Schließung des Standorts wichtige soziale Absicherungen für die Beschäftigten durchzusetzen“, sagte Rico Irmischer, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Regensburg. Das Unternehmen, das Klimaanlagen für Autos herstellt, hatte kürzlich angekündigt, den Standort in Neustadt an der Donau im ersten Halbjahr 2027 schließen zu wollen. Die Beschäftigten waren daraufhin in einen unbefristeten Streik getreten.
Autobauer: Weniger Rabatt für E-Autos
Duisburg – Die Autobauer haben im Mai auf dem deutschen Markt die eigenen Preisnachlässe für Elektroautos zurückgefahren. Der monatliche Neuwagen-Marktbericht des privaten Center Automotive Research (CAR) sieht das als direkte Folge der staatlichen Förderung, die seit Mai rückwirkend für Anmeldungen im laufenden Jahr gezahlt wird.
Softbank baut bei KI auf Frankreich
Paris – Der japanische Großinvestor Softbank will nach eigenen Angaben die Rekordsumme von 75 Milliarden Euro in den Ausbau der KI-Infrastruktur in Frankreich investieren. „Es wird die größte Investition in Europa in die Infrastruktur im Bereich der Künstlichen Intelligenz sein“, sagte Softbank-Chef Masayoshi Son am Samstag der Zeitung „La Tribune Dimanche“.